A
- Altenpflege
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Die Altenpflege beschäftigt sich mit der Betreuung und Pflege von älteren Menschen. Ausgeübt wird sie in der Regel von Alten-, Gesundheits- und Krankenpflegern oder Altenpflegehelfern. Ziel jeder guten Pflege und Betreuung ist es, die Fähigkeiten der Selbstpflege des Betroffenen soweit wie möglich zu erhalten und zu fördern.
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- Angehörigenarbeit
- Angehörige sind wichtige Bezugspersonen der Bewohner. Ihre Mitarbeit spielt beim Erreichen pflegerischer Ziele eine große Rolle. Dabei soll nach Möglichkeit ein vertrauensvolles Miteinander zwischen allen am Pflegeprozess Beteiligten angestrebt werden. Weiter
- Aromapflege
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Die Aromapflege beschäftigt sich mit dem therapeutischen Einsatz von Düften und ätherischen Ölen. Mit ihrer gezielten Anwendung soll die individuelle Gesundheit erhalten und körperliche Beschwerden gelindert werden.
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- Audit
- Der Begriff „Audit“ leitet sich vom lateinischen Wort für Anhörung ab und übernimmt im Qualitätsmanagement eine wichtige Aufgabe. Weiter
B
- Basale Stimulation® in der Pflege
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Basale (= grundlegend, „die Basis betreffend“) Stimulation (= Anregung, Reizung) ist ein Handlungskonzept zur Förderung, Pflege und Begleitung von Menschen, die in ihrer Wahrnehmung schwer beeinträchtigt sind und die ihren Körper in Bezug zur Umwelt nicht mehr wahrnehmen können.
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- Beschwerdemanagement
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Fehler passieren. Insbesondere in der Arbeit mit und für Menschen können Probleme entstehen. Die meisten Unternehmen und Institutionen verfügen daher über ein Beschwerdemanagement.
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- Bezugspflege
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In der Bezugspflege steht jedem Bewohner ein sogenannter Bezugspfleger zur Seite. Dieser bespricht mit dem Bewohner dessen individuelle Pflege- und Versorgungsabläufe und unterstützt ihn bei allen Fragen und Angelegenheiten des täglichen Lebens. Im Idealfall entwickelt sich der Bezugspfleger zu einer Vertrauensperson für den Bewohner.
- Body-Mass-Index (BMI)
- Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Messzahl zur Bewertung des Körpergewichts im Verhältnis zur Körpergröße. Er gibt Auskunft über den Ernährungsstatus eines Menschen und dient als Richtwert und Orientierungshilfe zur Vermeidung von Übergewicht. Individuelle Faktoren wie Statur oder Geschlecht lässt er unberücksichtigt. Weiter
C
- Caritas
- Der Deutsche Caritasverband ist eine Hilfsorganisation der römisch-katholischen Kirche und die Organisation innerhalb der Caritas. Der Begriff Caritas stammt aus dem Lateinischen und steht für Nächstenliebe. Weiter
- Colostomie (künstlicher Darmausgang)
- Der Begriff Colostomie bezeichnet die Anlage eines künstlichen Dickdarmausgangs an die Hautoberfläche. Diese medizinische Maßnahme kann sowohl zeitlich begrenzt als auch definitiv sein und ist notwendig, wenn bestimmte Darmabschnitte kurzzeitig oder dauerhaft stillgelegt bzw. entfernt werden müssen. Weiter
D
E
F
- Fallbesprechung
- Eine Fallbesprechung ist ein Qualitätsmerkmal einer professionellen und qualitätsorientierten Betreuung und Versorgung. Sie dient als Instrument der internen Qualitätssicherung und ist Bestandteil einer bewohnerorientierten Pflege. Weiter
- Fingerfood
- Fingerfood bezeichnet kleine Häppchen oder Snacks, die ohne Besteck mit den Fingern gegessen werden können. Weiter
G
- Gesundheitsförderung/Gesundheitspreis
- Das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung verleiht jedes Jahr den AOK-/BGF- Gesundheitspreis. Weiter
H
- Heimaufsichtsbehörde
- Die Heimaufsichtsbehörde kontrolliert und berät Alten- und Pflegeheime einmal jährlich in Bezug auf Personalausstattung, baulicher und qualitativer Anforderungen sowie Einhaltung von Hygienevorschriften. Weiter
- Heimbeirat
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Das Heimgesetz gewährt Bewohnern eines Pflegeheims ein Mitwirkungsrecht in zahlreichen Angelegenheiten des Heimbetriebs. Zentrales Gremium zur Interessenvertretung der BewohnerInnen ist der Heimbeirat.
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- Heimvertrag
- Der Heimvertrag regelt alle notwendigen Details zum Leben in einem Alten- und Pflegeheim. Bereits vor dem Einzug eines neuen Bewohners wird der Heimvertrag zusammen mit ihm und dessen Angehörigen besprochen. Weiter
I
- Integrative Validation
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Die Integrative Validation (IVA) ist eine Methodik für eine wertschätzende Kommunikations- und Umgangsform mit demenzkranken Menschen. Der systematische Ansatz besteht darin, die noch vorhandenen Ressourcen des Gehirns zu nutzen, mit diesen zu arbeiten und den betroffenen Menschen mit seinen Gefühlen und Antrieben ernst zu nehmen.
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J
- Juppes-Stübchen
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„Juppes-Stübchen“ bezeichnet die hauseigene Cafeteria von St. Josef. Der Name „Jupp“ ist der regionale Rufname von Josef und geht auf den Schutzpatron und Namensgeber des Ordens vom Heiligen Josef zurück.
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K
- Kinästhetik
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Kinästhetik ist ein umfassendes Analyse- und Handlungsinstrument. Es geht davon aus, dass jeder Tätigkeit eine Bewegung zugrunde liegt. Der Patient erlernt Verhaltens- und Bewegungsmuster, die seine Gesundheit fördern und unterstützen.
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- Kognitiv
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Der Begriff Kognitiv stammt aus der Psychologie und bezeichnet die Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern, Denken, Urteilen und Schlussfolgern in Zusammenhang stehen.
- Kurzzeitpflege
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Ist eine Person vorübergehend oder für einen kurzen Zeitraum in einem Pflegeheim untergebracht, ist von Kurzzeitpflege die Rede. Sie ist eine hilfreiche Entlastung für pflegende Angehörige, sollten diese krankheitsbedingt ausfallen, verhindert sein oder eine Urlaubsreise planen.
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L
- Lagerungen
- Der Begriff „Lagerungen“ bezeichnet eine positionsunterstützende Pflegemaßnahme. Alte und bewegungseingeschränkte Menschen sind oftmals nicht mehr in der Lage, ihre Position auf dem Stuhl oder im Bett ausreichend häufig und selbstständig zu verändern. Weiter
M
- MDK
- MDK ist die Abkürzung für den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung. Angelehnt an die Vorschriften des Gesetzgebers arbeitet der MDK für alle gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Weiter
- Medikation
- Begriff für die Behandlung von körperlichen und geistigen Beschwerden mit Arzneimitteln. Weiter
N
- Noroviren
- Noroviren sind hochansteckende Viren, die weltweit verbreitet sind. Weiter
O
- ORSA (Oxacillin resistenter Staphylococcus aureus)
- Staphylokokken gehören weltweit zur normalen Haut- und Schleimhautflora bei Mensch und Tier. Besonders häufig sind sie im Nasenvorhof angesiedelt. Weiter
P
- Palliative Pflege
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Palliative Pflege bezeichnet die ganzheitliche Pflege von Menschen, deren Krankheit nicht heilbar ist. Im Vordergrund stehen die Kontrolle des Schmerzes, dessen Folgesymptome sowie eine psychische Unterstützung des Patienten.
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- Pflegedokumentation
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Jedes Pflegeheim ist verpflichtet, für seine Bewohner eine sogenannte Pflegedokumentation zu erstellen. In der Pflegedokumentation werden alle bewohnerrelevanten Informationen zusammengetragen, die für eine fachgerechte Pflege erforderlich sind.
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- Pflegefachkraft
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Eine Pflegefachkraft ist eine ausgebildete Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Kinderkrankenpflegerin oder Altenpfleger/in mit bestandener staatlicher Abschlussprüfung.
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- Pflegevisite
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Eine Pflegevisite ist ein wichtiger Bestandteil einer bewohnerorientierten Pflege und ein Qualitätsmerkmal professioneller und qualitätsorientierter Pflege.
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- Prophylaxe
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Prophylaxe bezeichnet eine Maßnahme, mit der schwerwiegenden Erkrankungen vorgebeugt und diesen frühzeitig entgegengewirkt werden soll.
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Q
- Qualitätsmanagement
- Qualitätsmanagement in der Pflege umfasst alle Maßnahmen, die der Verbesserung der ganzheitlichen Pflege und Betreuung von Bewohnern dienen. Weiter
R
- Rechtsvorschriften
- Für den Pflegebereich existieren eine große Anzahl an Gesetzen und Verordnungen. Jeder Betreiber einer Pflegeeinrichtung muss diese Vorschriften kennen und für deren Einhaltung Sorge tragen. Weiter
- Risikomanagement
- Risiko kann als Kombination der Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses und seiner Folgen definiert werden. Weiter
S
- Sinnesgarten
- In unserem Haus in Waldenrath steht unseren Bewohnern ein Sinnesgarten zur Verfügung, der speziell zur Sinneswahrnehmung und -anregung gestaltet worden ist. Weiter
- Snoezelen
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Das Wort „Snoezelen“ kommt aus dem Niederländischen und bildet eine Kombination der Worte „schnuppern“ und „dösen“. Dahinter steht ein Konzept, das die Sinneseindrücke mit den persönlichen Gefühlen und dem Zustand der Entspannung verbindet.
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- Sozialer Dienst
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Der Soziale Dienst bezeichnet einen unterstützenden Betreuungsservice, der eng mit dem Pflegedienst eines Alten- und Pflegeheims zusammenarbeitet. Er leistet Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern Beistand, organisiert Ausflüge und Aktivitäten, bietet individuelle Einzelbetreuung und Unterstützung in allen Lebenslagen.
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T
- Tagespflege
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Die Tagespflege ist ein teilstationäres Betreuungsangebot, bei dem der Tagespflegegast tagsüber gepflegt, versorgt, betreut wird und abends in sein Zuhause zurückkehrt. Die häusliche Versorgung erfolgt meist durch Angehörige und/oder ambulante Pflegedienste. Der Pflegegast entscheidet selbst über die Häufigkeit der Besuchstage.
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U
- Unterkunft und Verpflegung
- Die hauswirtschaftliche Dienstleistung in Alten- und Pflegeheimen, wie z. B. Wäscheversor-gung, Speisenangebot, Zimmerreinigung etc., wird durch das „Entgelt für die Unterkunft und Verpflegung“ abgedeckt. Weiter
V
- Vegetativ
- Vegetative Funktionen des Körpers beschreiben die biologischen Funktionen und können vom Menschen nicht willentlich und bewusst beeinflusst werden. Weiter
- Vitale Funktionen
- Die vitalen Funktionen bezeichnen alle lebenswichtigen Grundfunktionen des Körpers: Be-wusstsein, Atmung und Kreislauf. Weiter
- Vorsorgevollmacht
- Mit einer Vorsorgevollmacht beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens, stellvertretend für Sie zu handeln, zu entscheiden und Verträge abzuschließen, sollten Sie dazu nicht mehr in der Lage sein. Weiter
W
- Wanderungstendenz
- Der Begriff Wanderungstendenz lehnt sich an den international gebräuchlichen pflegeri-schen Fachbegriff „wandering“ an und umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Verhaltens-weisen Kognitiv beeinträchtigter Menschen. Weiter
- WTG (Wohn- und Teilhabegesetz)
- Das Wohn- und Teilhabegesetz regelt das Wohnen mit Assistenz und Pflege in Betreuungseinrichtungen Weiter
- Wundfachberater
- Wundfachberater sind speziell ausgebildete Pflegefachkräfte, die eine kompetente Betreuung der Bewohner im Bereich des Wundmanagements sicherstellen. Weiter
Z
- Zusätzliche Betreuungsleistungen
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Seit dem 1.4.2009 werden in Alten- und Pflegeheimen zusätzliche Betreuungskräfte engagiert. Sie stehen unter der Aufsicht und Anleitung examinierter Pflegefachkräfte und werden für die Arbeit mit anspruchsberechtigten Bewohnern eingesetzt.
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