Prophylaxe
Prophylaxe bezeichnet eine Maßnahme, mit der schwerwiegenden Erkrankungen vorgebeugt und diesen frühzeitig entgegengewirkt werden soll. In der Praxis existieren zahlreiche Instrumente, mit deren Hilfe das Risiko einer Folgeerkrankung eingeschätzt und frühzeitig darauf reagiert werden kann. Prophylaxen werden in der Pflege unabhängig vom Alter angewendet. Zu den wichtigsten Prophylaxen in der Altenpflege zählen die Vorbeugung gegen:
- Dekubitus (Wundliegen)
- Kontrakturen (dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Bändern in Folge einer nicht mehr rückgängig zu machenden Bewegungseinschränkung und Versteifung eines Gelenkes)
- Thrombose (Verschluss eines Gefäßes durch einen Thrombus)
- Pneumonie (Lungenentzündung)
- Intertrigio (Hautdefekte in Hautfalten)
- Obstipation (Verstopfung)
- Soor/Parotitis (Soorpilz im Mund und Parotitis = Ohrspeicheldrüsenentzündung)
- Exsikkose (Austrocknung)
